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Der Daniele Blog

Ja renn nur nach dem Glück!

der daniele blog

Liebe glücklichen oder Glück suchende,

Nach längerer Zeit und gerade mal zwei Blogeinträgen melde ich mich nun zurück.
Ich schreibe aus einer kleinen Stadt im Osten Deutschlands, in der ich, mit hoher
Wahrscheinlichkeit
die nächsten zwei Jahre, als seinen Beruf ausübender Schauspieler,
meinen Lebensaufenthalt verbringen werde (Der Name soll an dieser Stelle noch nicht
genannt werden, um mögliche Böse Ohmen zu vermeiden).
Als Thema dieser Sitzung habe ich mich für das „Glück“ entschieden.

Jetzt nicht gerade das Thema, was man an einem späten Freitagabend schnell abhandelt,
weshalb ich es diesmal bei der reinen Persönlichen und Egomanen Haltung dem „Glück“
gegenüber belassen werde.

Im Vorherhinein ein paar Tatsachen zum Thema „Glück“.

1. Glück ist ein Gefühl, dass einem die Illusion gibt Wichtig zu sein und damit
gleichbedeutend mit einem Glauben.

2. Ein Glaube ist dazu da, um seinem Leben einen Sinn zu geben.

3. Etwas hat Sinn, wenn man letztendlich damit glücklich wird.

4. Glücklich sein zu wollen gehört zum Überlebensinstinkt des Menschen.

Nun zu mir:
Ich bin im Laufe des Lebens unfähig geworden reines Glück zu empfinde oder mich wirklich
über etwas zu freuen!
Da kann man sich nun ein Meinung dazu bilden und diesen Charakterzug für dämlich oder
spannend empfinden, muss man aber nicht.
Die Frage ist nur: Warum?

Wenn man zu oft einen in die Fresse bekommen hat (und das hat man, wenn man ein
übergewichtiger, hyperactiver, herumsingender halbitaliener mit Konzentrationsstörungen ist),
ist die eigene Sicht auf unsere Welt, zu recht, etwas pessimistisch und hoffnungslos.
Nun da man aber ja doch so hyperactiv ist und dadurch immer etwas zu tun brauch
(und wenn man etwas tut, glaubt man ja auch an etwas, sonst würde man es ja nicht tun)
entsteht in einem, eine gewisse Rastlosigkeit und Überforderung, wo man zum Schluss gar
nicht mehr weiß, was man nun glauben soll.
In dieser Unruhe ist es unmöglich den Moment des Glücks zu genießen.
Sollte man also, aller unwahrscheinlichkeit zum trotz, mal etwas richtig gemacht haben
(was man auch immer glaubt, was richtig ist) und eigentlich Glück empfinden, ist die ganze
Konzentration schon auf den nächste Moment gerichtet, den man eh vermasseln wird.
Wenn das nicht schon schlimm genug wäre kommt danach die „Erlösung“.
Sollte man nun im nächsten Moment, wie erwartet, alles falsch machen (was man auch immer
glaubt, was falsch ist) wird man bestätigt und hat recht behalten.
Dieses recht behalten zeigt, dass der eigene Glaube: „Ich bau immer nur Scheisse“, richtig ist.

Fazit: Ich bin nur glücklich wenn ich unglücklich bin!
Da dies eine unmögliche Tatsache ist und keinen Sinn ergibt, kann ich damit nicht glücklich
werden, da man nur glücklich sein kann, wenn etwas einen Sinn erfüllt.
……..

“Niemals Aufgeben, niemals Kapitulieren“ (Buzz Lightyear)

 

Schlaflosigkeit ist Scheisse!!!

der daniele blog

Liebe Schlaflose,
Huhu, mein zweiter Blogeintrag und das um 2 Uhr Nachts - "Was ist den da los?"

Naja, ich hab mich in einem Hotelzimmer einer Deutschen Hauptstadt zurückgezogen und leide an Schlafstörungen.
Als ich vorhin vor etwa 2 Stunden ins Bett gekrochen bin, weil ich ja schon seit über 24 Stunden unterwegs war, (hatte zwischendurch in einem IC zwei Stunden geschlafen) war ich wirklich todmüde.
Der Schlaf stand schon vor der Tür, Gedangen-stränge formten sich wie von selbst zu skurrilen Landschaften und Symbolen, die Mensch-Maschine begann sich langsam in den Stand-by-Modus zu begeben: Ein kurzer Moment der Ruhe……
Da! – Ein unerwarteter verdrängter Gedanke schleicht sich an, das Gefühl von Angst und Einsamkeit breitet sich aus - Der Körper zuckt, das Herz pocht, Die Mensch-Maschine arbeiten wieder, Gedanken haben Realität erreicht und mit dem Schlafen ist es erst mal wieder vorbei!

Da liege ich also so rum und denke und denke und denke: über mich, über Frauen, über was man so erreichen will im Leben, über die Sinnlosigkeit seiner eigenen Existenz (Was zu einem sehr dummen Gesichtsausdruck führt) und dann noch ein bisschen über Frauen.
Zu folgenden unheimlich klugen Schlussfolgerungen bin ich nun schon gekommen:

-Die Welt ist Scheisse!
-Gleichzeitig macht mich aber der Gedanke irgendwann zu sterben und damit jegliche
Erinnerung an diese Welt und ihrer Scheisse zu verlieren ungeheuer traurig.
-Ergo, ich bin ein Masochist!
-Wunderbar! Dann ist die Welt also gar nicht Scheisse für mich, sondern toll.
-Die Welt ist toll und ich ein Masochist, Diagnose: ständige, akute Traurigkeit!

So, es Reicht! Werd ja sogar wieder Müde…
Gute Nacht, bis bald, die nächste Schlaflosigkeit kommt sicher…

 

 

Die Kunst des "Dumm aus der Wäsche schauen"s.

Liebe Lesende,
Ihr seit also nichts ahnend auf meine Seite gelandet und habt euch bis zum Daniele Blog verirrt?
Wunderbar!
Wenigstens einer der diesen Schmarrn hier ließt!
Zum Dank dafür, werde ich euch in die hohe Kunst des "Dumm aus der Wäsche schauen"s einleiten.

Das Dumm aus der Wäsche schauen" entsteht am besten in der Durchführung folgender drei Schritte:

  1. Machen sie sich eine klare Vorstellung über ihre momentan Situation – Ich meine damit nicht ihre beruflichen Aufstiegschancen oder die Angst nie wieder geliebt zu werden – nein, ich meine ihre momentane Situation als lebendes Wesen auf einem Planeten. Seien sie sich im klaren darüber, dass sie ein Etwas auf einem runden Etwas sind, das in einem Haufen voller Etwase schwerelos vor sich hin vegetiert.
  2. Sollten sie Punkt 1. verinnerlicht haben ist es bis zu Punkt 2. nicht mehr weit. Fühlen sie die absolute Sinnlosigkeit ihrer Existenz. Ein für manchen etwas erschreckender Gedanke, der sich aber leicht schön reden läßt, in dem sie sich darüber im klaren werden, dass wenn Sie keinen Sinn bezwecken, ihre verlogenen Arbeitskollegen, unselbstreflexive Klugscheißer und das Deutsche Fernsehprogramm erst recht keinen bezweckt.
  3. Bevor sie sich nun dem Sog der unendlichen Leere und im Schlimmsten Falle in Erleuchtung suhlen, horchen sie auf den inneren Schicksalssucher und bekämpfen sie den Gedanken nutzlos und unbedeutend zu sein! Schließlich haben sie sich, nicht ohne Mühe, das Laufen, Reden und Lesen beigebracht; wissen über so manche wichtige Sache bescheid; haben Komplexe bekämpft; mindestens einen intelligenten Satz von sich gegeben; bekämpfte Komplexe wiedererlangt; kritische Diskussionen über das Niveau deutscher Promis geführt; sind Besitzer einer eigenen Webseite – Dies alles kann doch niemals ohne Sinn sein!

    Sollten sie diese drei Punkte bis ins Detail ausgeübt haben, sollte sich nun ein Gedankenwust aus Wut, Angst und innerem frieden angestaut haben, der sie dümmer Aussehen lässt als so mancher unheilbare Ausschlag. Sollte, wieder aller Erwartung, immer noch Klarheit in ihrem Hirn sein, setzten sie sich halt einfach vor die Glotze.

Herzlichen Glückwunsch!: Sie haben die Kunst des "Dumm aus der Wäsche schauen"s mit Bravour gemeistert.